Netzwerke und Vernetzung im Spitzensport

Bedeutung von Vernetzung und Netzwerken im Sport

Ob Unternehmens-, Nachbarschafts- oder Terrorismusnetzwerke – die Erscheinungsformen sozialer Netzwerke sind äußerst vielfältig und zweifellos ein Kernelement und Kennzeichnen unserer modernen Gesellschaft.

Die voranschreitende Digitalisierung erweitert diese Erscheinungsformen von Netzwerken gegenwärtig um ein Vielfaches, wobei das Sammeln, Austauschen sowie Aus- und Verwerten digitaler Daten nahezu alle Gesellschaftsbereiche mit weitreichenden Folgen durchdringt. Inzwischen bestimmen Algorithmen und KI weitgehend unseren Alltag, nicht zuletzt infolge der Verbreitung immer neuer Informations- und Kommunikationsmedien. Instagram, Twitter, Whatsapp, Zoom, Telegram oder Teams sind deshalb mehr als nur technische Infrastrukturen; sie etablieren soziale Netzwerke und virtuelle Gemeinschaften und schaffen neue Formen von Sozialität und Vergemeinschaftung.

Folgerichtig setzt sich auch die Soziologie damit auseinander und betrachtet die gesellschaftlichen Voraussetzungen, Erscheinungsformen und Auswirkungen der zunehmenden Vernetzung. Die Veranstaltung nahm diese bezogen auf den Sport und Spitzensport in den Blick. Mittels eines Impulsvortrags von Prof. Dr. Jochen Mayer (PH Schwäbisch-Gmünd) und einer Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Nikolaus Risch (Moderation), Dr. Harry Bähr (OSP Berlin), Martin Hornberger (SC Paderborn), Bernhard Hoppe-Biermeyer (MdL, Sportausschussvorsitzender des Landtags NRW) und ritta Steffen (heute Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt Berlin) wurde die Bedeutung von Vernetzung und Netzwerken im Sport betrachtet und kompetent diskutiert.